Projektphasen und Zeitplan

Das Projekt wird in vier Hauptphasen durchgeführt.

Frühjahr –
Herbst 2025

Partizipativer Prozess
Sammlung von Visionen und Beiträgen aus der Bevölkerung und andere Betroffene
Rekultivierung von Wiesen

Januar - Dezember 2026

Vorprojekt
Entwicklung einer ersten Entwurfsvision
Konsultation der Interessengruppen
Validierung des Vorprojektes durch einer Bauvoranfrage

ab erste Hälfte 2027

Definitives Projekt
Detaillierte Ausarbeitung von Projektlösungen

ab der zweiten Hälfte 2027

Durchführung der endgültigen Interventionen

Das Vorprojekt

Ziele

Die Planer sind aufgefordert, ein Projekt zu entwickeln, das Massnahmen zur agroforstlichen Regeneration mit Schutzbauwerken zum Schutz der Siedlungen und der Durchgangsstrasse integriert. Die Lösung muss die Ergebnisse des  Miwirkungsprozesses berücksichtigen, mit den territorialen Gegebenheiten des Bavonatals kompatibel sein und den Kriterien der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit entsprechen. Die neue Landschaft, das Ergebnis eines multidisziplinären Ansatzes zur Gewährleistung von Sicherheit, Funktionalität und Qualität, muss sich auch mit dem Thema der Erinnerung an die Ereignisse von 2024 auseinandersetzen. Die Umsetzung soll schrittweise erfolgen und ein sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltiges Ergebnis liefern.

Projektthemen

Die folgenden Themen sollen in einer einheitlichen, übergreifenden Vision entwickelt und vertieft werden:

  • Die Wiederherstellung einer traditionellen ländlichen Landschaft, zukunftsorientiert, aber mit Bezug zur Vergangenheit;
  • Die morphologische Gestaltung (Umgestaltung und große Felsblöcke), die im Rahmen des Möglichen die Sicherheit der Gebäude, der Strasse und der Landschaft insgesamt verbessert;
  • Die Sicherung der Bäche, um ausreichenden Raum und Schutz zu gewährleisten (insbesondere des Larechia- und Bavona-Bachs);
  • Eingriffe an der Bebauung (was, wie und warum wiederaufbauen oder ersetzen);
  • Fahrzeug- und Fussgängerverkehr, einschließlich Zugänge für die agroforstwirtschaftliche Bewirtschaftung;
  • Die Wiedergewinnung landwirtschaftlicher Flächen und Böden für eine erleichterte extensive Betriebsführung;
  • Die notwendigen Zeiträume für die Landschaftsgestaltung, die schrittweise erfolgen muss;
  • Die wirtschaftliche Nachhaltigkeit des Projekts.

Auswahl des Planungsteams

Die Gemeinde Cevio hat nach einem zweistufigen Auswahlverfahren am 28. April 2026 den Auftrag für die Vorprojektierung der Neugestaltung der Landschaft an die Planergemeinschaft «Baloi» vergeben, das aus den Firmen LAND Suisse, Lugano (Projetktleitung und Landschaftsarchitektur), Oikos, Bellinzona (Natur- und Umweltwissenschaften) und IM Maggia Engineering, Locarno (Bauingenieurwesen) besteht. Dem Team gehören zudem Fachleute aus den Bereichen Agronomie, ländliche Architektur, Geologie/Geotechnik und Geschichte der insubrischen Täler an.

An der ersten Phase hatten acht multidisziplinäre Teams teilgenommen; von diesen hatte der Gemeinderat drei ausgewählt, die aufgefordert wurden, ein Konzept zur Neugestaltung der Landschaft sowie das Angebot für die Vorprojektierung vorzulegen.

Die nächsten Termine:

•    Mai – August 2026: Abklärung der Machbarkeit und Variantenstudien

•    September 2026: gezielter Einbezug der Interessengruppen 

•    Oktober 2026 – März 2027: Erarbeitung des Vorprojektes